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Im Grund

Ich wött au mool de Samichlaus gseh…

Fröhlich und auch etwas aufgeregt machte sich unsere Kinderschar auf den Weg in den Wald, begleitet von einigen Erwachsenen.

Die wichtigste Frage vor dem Start: würden wir den Samichlaus antreffen? Als wir beim Brünneli ankamen, brannte bereits dank unseres Hauswarts ein wunderbares Feuer und die Kinder durften bis zum Znüni spielen. Zum Glück war das Wetter auf unserer Seite, Matsch hatte es dennoch genug! Als endlich das «Pausenglöckli» bimmelte, war der Hunger bei einigen Kindern schon riesig und so freuten sie sich sehr über den feinen Znüni: Grittibänz, Mandarinli, Schöggeli und Nüssli – nur: wo blieb der Samichlaus?
Leider, so mussten wir erfahren, hatten wir ihn verpasst. Er war schon ganz früh unterwegs gewesen, weil er noch bei einigen anderen Kindern vorbei gehen wollte. Doch hatte er nicht nur einen feinen Znüni mitgebracht, sondern auch ein Spiel. Mit Begeisterung machten sich die Kinder in Kleingruppen auf die Suche nach versteckten Bildern. Zu Beginn riefen noch einige: «Das ist ja voll einfach, wir haben schon Bilder gefunden!», doch plötzlich wurde es ruhiger. Sooo einfach hatte es der Samichlaus den Kindern doch nicht gemacht. Aus den Kleingruppen wurden immer grössere Gruppen, weil das letzte Bild nicht zu finden war. Plötzlich erklang der befreiende Ruf, das letzte Bild war gefunden! Im Tausch für die Bilder gabs Puzzle-Teile, die die Kinder pro Klasse zu einem Ganzen zusammenfügten.

Wie die Zeit beim Suchen schnell verstrichen war! Schon war es Mittag geworden und damit Essenszeit, begleitet von heissem Punsch. Schon bald nach dem Mittagessen hiess es aufräumen. Ebenso fröhlich, aber etwas verdreckter und müder als beim Start, kamen wir wieder beim Schulhaus an.

 

 

Drittklässler sind Gottis und Göttis der Erstklässler

Seit den Sommerferien begleiten die Kinder der 3. Klasse die Erstklässlerinnen und Erstklässler als Gottis und Göttis. In der ersten Woche wurde gemeinsam Pause gemacht, um die Regeln und die Spiele aus dem Pausenhäuschen kennen zu lernen. In den folgenden Wochen standen ein gemeinsamer Waldmorgen und sogar eine Exkursion an und in den Bach auf dem Programm. Die 3. KlässlerInnen kennen ihre Götti- und Gottenkinder inzwischen gut und sind für sie da, wenn sie Sorgen haben. Voller Bewunderung schauen die Jüngsten zu den Ältesten auf und geniessen ihre Aufmerksamkeit. Auch nach den Herbstferien gibt es gemeinsame Aktivitäten, doch vorerst werden alle die wohlverdienten Ferien geniessen.

 

Junibummel vom 5. Juni 2023 in die Luxburger Bucht

Bei wunderbarem und nicht zu heissem Wetter machten wir uns zu Fuss auf den Weg zu unserem Ziel, der Luxburger Bucht in Egnach. Die Kinder der zweiten und dritten Klassen hatten eine etwas längere Strecke zu gehen als die Kinder der ersten Klasse und der Kindergärten.

In der Luxburger Bucht angekommen, hatten wir die Grillstelle und die Wiese ganz für uns allein und konnten nach Herzenslust mit dem mitgebrachten Spielzeug spielen. Dank der Organisation unserer Hauswartin bekamen alle Kinder auf der einen Grillstelle die Wurst, welche sie auch mitgebracht hatten. Anschliessend durften die Kinder noch bis zu den Knien in den See stehen- das eine oder andere wurde dabei ziemlich nass. Die Klassen durchmischten sich, es war eine friedliche Stimmung, die Kinder und Erwachsenen genossen die Zeit miteinander.

Am Nachmittag durften die Kindergärtlerinnen und Kindergärtler mit dem Schulbus zurückfahren, und die Schülerinnen und Schüler spazierten zum Bahnhof Egnach, wo der Extrabus schon auf uns wartete. Der Busfahrer fuhr uns anschliessend sogar bis zum Schulhaus hoch. Glücklich und zufrieden verabschiedeten wir uns nach diesem schönen Tag voneinander.


Projektwoche 2023

Unser Thema waren die vier Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft. In durchmischten Gruppen durften die Kinder jeweils einen Vormittag lang zu einem der Elemente verschiedene Experimente durchführen, basteln, oder auch etwas herstellen. Dabei haben wir alle immer wieder gestaunt über die Elemente, Neues gelernt und auch Spass gehabt. An den Nachmittagen stand vor allem das Basteln im Vordergrund. Die Kinder durften Flieger, Schiffe und Erdarmbändeli basteln. Am Freitag stand ein gemeinsames Erlebnis mit der ganzen Schule im Vordergrund. Wir sind nach Kesswil gelaufen und haben den See, die Erde, den Lehm, den auf dem Feuer gebratenen Zmittag genossen. Und natürlich ausgiebig miteinander gespielt.

 


Wintereinbruch Im Grund


Endlich ist der Schnee da -und wie! Klar, dass alle Schulklassen vom Grund sofort nach draussen gehen. So eine Gelegenheit lässt man sich nicht entgehen. Die Temperaturen sind angenehm und es gibt ja so viel zu tun, das den Körper warm hält.

Die Erstklässler zieht es mit ihren Bobs zum "Chilehügel" bei der evangelischen Kirche. Das Runtersausen macht grosse Freude. Die älteren Schüler verweilen auf dem Schulareal. Sie bauen Iglus, Schneemänner, Schneeburgen und Schneekugeln. Es macht auch riesigen Spass, sich auf dem Rücken in den Schnee zu legen und Engeli zu formen. Auf dem weissen Pausenplatz konnten die Kinder erfahren, wie lustig ein Fussballspiel auf dem Schneefeld ist.

Hoffentlich folgen noch mehr solche Tage.